Lyriktheorie

Der Trochäus – der galoppierende Vers

Nachdem ich mir das letzte Mal bei den zweisilbige Metren den Jambus angesehen habe betrachte ich heute den Trochäus, der aus Hebung und Senkung besteht. In diesem Fall handelt es sich um einen fallenden Takt.

Der Trochäus: 1 betonte + 1 unbetonte Silbe (fallender bzw. trochäischer Takt)

  • Charakter: gallopierend, gemessenes Schreiten

Ich betrachte dafür die letzte Strophe der Wasserbibliothek.

Die Wasserbibliothek

     Liegen kann er auch vermieten                      XxXxXxXx
Wer kann hier schon so was bieten!              XxXxXxXx
Ein Schild stellt er auf, davor auf dem Weg       XxXxXxXxXx
„Kommen Sie herein, zur Wasserbibliothek!“   XxXxXxXx

Die Wasserbibliothek (Text)

Diese Strophe ist vollständig im Trochäus geschrieben.

Für weitere Infos schaut wieder bei Wortwuchs rein.

Quelle: Hönig, Christoph: Neue Versschule. Paderborn, W.Fing. 2008, S.14.

 

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